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Beitragvon campione » Do 6. Jun 2019, 13:41

Es ist offiziell!

Nach 17 Jahren verkaufen die Della Valle den Verein um ca. 165 Millionen an den Italo-Amerikaner Rocco Comisso, der ab sofort neuer Eigentümer ist.

https://www.sueddeutsche.de/sport/serie ... -1.4476242

Dass er jetzt die Fiorentina für 165 Millionen Euro an den Italo-Amerikaner Rocco Commisso verkauft, ist ein beunruhigendes Signal. Denn Della Valle gibt nicht etwa auf, weil der Pleitegeier über seinem Klub kreist - im Gegenteil, der AC ist schuldenfrei. Der 65 Jahre alte Mäzen hat es einfach satt. Er fühlt sich frustriert und blockiert von einer absurden Bürokratie, die ihm seit Jahren den Bau eines Stadions versagt.


:roll: :roll: Das gleiche wie in Mailand, wo sich die Politik auch seit Jahren quer stellt, weil sie ihren Goldesel nicht aufgeben wollen... Wenn wir da als von Infrastruktur in der Serie A reden: Zum Teil wollen die Vereine ja sogar aber es werden ihnen teils halt Steine in den Weg gelegt wo es nur geht...


Genao und die Samp, wie im Artikel zu lesen, stehen ja auch gerade zum Verkauf...
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von Anzeige » Do 6. Jun 2019, 13:41

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Re: Serie A News

Beitragvon fenomeno » Do 6. Jun 2019, 15:24

Dieser Comisso hat übrigens genau so viel ahnung von Fußball wie Thohir
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Re: Serie A News

Beitragvon campione » Fr 7. Jun 2019, 07:43

Ein Investor muss doch auch gar nicht zwingend Ahnung von dem Business haben in das er investiert, sondern nur seine Mittel bereitstellen um u.a. damit dann diejenigen Leute zu bezahlen, die die Ahnung haben^^
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Re: Serie A News

Beitragvon fenomeno » Fr 7. Jun 2019, 11:05

Das stimmt natürlich auch. Nur ist es immer lustig wie sie immer so tun als würden sie ahnung haben von Fußball. In einem interview meinte er mal das "Donnamurra" ein wahnsinns spieler ist :D
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Re: Serie A News

Beitragvon Figo » Fr 28. Jun 2019, 14:06

Offiziell |

Der AC Mailand wurde aus der kommenden Edition der UEFA Europa League (2019/20) ausgeschlossen. Dies gab der internationale Sportgerichtshof soeben auf ihrer Homepage bekannt. Somit wir Milan in der neuen Saison nur in der Serie A TIM und der Coppa Italia spielen. [ AC Milan News (Deutsch)]
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Re: Serie A News

Beitragvon don_skandro » Di 9. Jul 2019, 16:13


Italienischer Fußball versumpft im Schuldenberg
Der Schuldenberg im italienischen Fußball wächst immer weiter und beläuft sich nach der Saison 2017/18 auf 3,9 Milliarden Euro, das sind 7,1 Prozent mehr als nach der Saison 2016/17. Gegenüber der Meisterschaft 2015/16 kletterte die Verschuldung sogar um 18,2 Prozent. Dies teilte der italienische Fußball-Verband in einem am Dienstag in Rom veröffentlichten Bericht mit dem Titel "ReportCalcio" mit.


Quelle Spox.com
la serie A è nel nostro dna
io non rubo il campionato
ed in serie B non son mai stato
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Re: Serie A News

Beitragvon Figo » Di 9. Jul 2019, 16:35

kranke Sache. Das werden die niemals zurück zahlen können. DAs ist echt heftig.
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Re: Serie A News

Beitragvon PesGamer » Mi 10. Jul 2019, 08:24

Figo hat geschrieben:kranke Sache. Das werden die niemals zurück zahlen können. DAs ist echt heftig.


Wer ist denn da der VOrreiter? Bei Inter waren jetzt nicht mehr die krass heftigen schulden.
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Re: Serie A News

Beitragvon campione » Mi 10. Jul 2019, 10:12

Figo hat geschrieben:kranke Sache. Das werden die niemals zurück zahlen können. DAs ist echt heftig.


Werden sie auch nicht. Will vermutlich auch gar niemand. Was wäre die Motivation dahinter für einen Club? Vor allem für einen Funktionär der im Schnitt nur ein paar Jahre im Amt ist?
Man reinvestiert seine Einnahmen halt viel lieber direkt wieder in den Club für den sportlichen Erfolg statt Gewinne erst mal teuer versteuern zu müssen um damit dann Schulden zu tilgen. Das ist hirnrissig und ohnehin ein Kampf gegen Windmühlen. Der Zug ist schon längst abgefahren.

Wie lange gibt es die ältesten Traditionsclubs jetzt schon? 150-200 Jahre? Traditionsclubs währen viel länger als jedes Geldsystem dieser Welt. Wer sich mal mit unserem Geldsystem und der Historie auseinandersetzt, der weiß dass unser Geldsystem immer dazu verdammt ist nach einer gewissen Zeit zusammen zu brechen (und der letzte Crash ist schon ziemlich lange her, steigende Inflation etc weisen darauf hin, dass wir auf den nächsten zusteuern).
Warum? Wegen Zinsen und Zinseszins. Wenn du jemandem 100€ leihst bekommst deine 10€ Zinsen und derjenige muss sich die insgesamt 110€ ja auch irgendwo her holen. Jetzt hast du 110€ verleihst die nochmal und bekommst diesmal 11€ Zinsen, hast also schon 121€ und so weiter und so fort. Was glaubst du wo dieser "Mehrwert" her kommt? Es ist garkeiner, sondern das Geld wird einfach entwertet mit der Zeit.

Langfristig wird es immer zu einer totalen Entwertung und darauf folgender Währungsreform kommen und glaub mir eins: Wir werden das alle noch erleben!

Was heißt das für die Clubs: Wieso sollten sie ihre Schulden zurückbezahlen (und dadurch riskieren sportlich im Niemandland zu langen) wenn sie durch die Inflation, den Crash, die Entwertung, die Reform die irgendwann kommen wird dann eh automatisch schuldenfrei sind?
Bis das passiert wird der Schuldenberg halt vor sich rum geschoben und bei Bedarf umgeschuldet.

Ein anderer Punkt ist wie gesagt der Funktionär, Manager, aktuelle Clubbesitzer oder weiß der Geier was: Was hat er davon an etwas zu arbeiten wovon der Verein höchstens in 20-30 Jahren mal profitiert (wenn überhaupt) wenn der dann schon längst nichts mehr mit dem Verein am Hut hat?

Noch ein Punkt: Spätestens wenn ein Verein wie Inter, Juve oder Milan jegliche Ambitionen aufgibt weil sein Ziel für die 20 Jahre ist schuldenfrei zu werden ist eh alles zu spät... Der Schuss würde sowas nach hinten los gehen, ein negativer Schneeball effekt. Welcher Fan hat bock auf sowas? Nach 20-30 Jahren wäre der Verein schuldenfrei toll, aber kein Mensch interessiert sich mehr für diesen Club...

Seien wir mal ehrlich: Ja, es wurde in den letzten Jahre bei uns vieles falsch gemacht, keine Frage. Aber den Erhalt eines großen Teils der Fanbase (so traurig es auch ist aber die meisten sind nun mal eben nur oberflächliche Fans) gab es u.A. weil man zumindest von Vereinsseite aus gespürt hat: "Uns reicht der Status quo nicht, wir haben andere Ansprüche, wir arbeiten daran und machen alles menschenmögliche um wieder da hoch zu kommen". Obs dann so leicht klappt ist ein anderer paar Schuhe aber mal Hand aufs Herz: Ich wüsste selbst auch nicht ob ich noch ernsthafter Interfan sein könnte, wenn wir ab morgen plötzlich jegliche Ansprüche aufgeben würden, alles auf ein minimum runter fahren würden weil das Ziel für die nächste 20 Jahre nur noch heißt: Schuldenfrei werden. Wahrscheinlich könnte ich mich mit der Zeit immer weniger mit dem Verein identifizieren.
Das Ziel im Sport muss immer sein besser zu werden und nicht schlechter.

Und zu guter letzt:
Soooo krank ist das nu auch nicht wie du immer tust. Den Schulden stehen nämlich immerhin auch Vermögenswerte gegenüber. Der größte Teil des Schuldenberges dürften von den Topteams kommen. Allein Juve ist laut Forbes 1,5 Millarden wert, was schon fast die hälfte des Schuldenbergs deckt.
Suning macht 80 Millarde US-Dollar Umsatz, die könnten mit einem Wimpernschlag unsere Schulden zahlen. Agnelli könnte auch Juves zahlen. Aber wieso sollten sie das tun?

Wie gesagt der Schuldenberg wird halt vor sich hergeschoben bis sich irgendwann keiner mehr dafür interessiert bzw. er nichts mehr Wert ist. Wie lange geht das jetzt schon so und gab es jemals Probleme?

Ich stelle mir grad das Szenario vor in dem Inter alles runterfährt um Schulden zu tilgen. Das gestaltet sich aber nach einer weile immer schwerer weil eben auch die Einnahmen mehr und mehr einbrechen mit so einer Schiene.
Nach 10 Jahren auf halber Strecke kommt der Crash dann wirklich, Inter irgendwo ein Kellerverein und die Juventini lachen sich ins Fäustchen weil sie immer noch Serienmeister sind und ihr Schuldenberg von 400 Mio plötzlich nur noch eine Unze Gold wert ist xD
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Re: Serie A News

Beitragvon Figo » Mi 10. Jul 2019, 10:38

das hast du echt gut ausgeführt.
Es ist sichelrich ein aktuelles Problem mit dem Zinseszins und der steigenden Inflation.
Es ist aber schon so, dass man auch als Verein nicht über seine Verhältnisse leben darf.
Es gehört eine bessere Limitierung und Überwachung her. Oligarchen dürften nciht so viel in einen Verein pumpen.
Wenn der Oligarch die Lust verliert, hinterlässt er oftmals einen Scherbenhaufen.
Ohne eine Regulierung und Obergrenzen für Gehälter und Ablösesummen, wird das ganze wie ein Kartenhaus zusammenbrechen.
Klar ist es auch ein unfairer Markt, weil nicht alle die gleichen Voraussetzungen haben (andere Kaufkraft) aber auch die hohen Fernsehgelder in England tun ihr übriges dazu.

Es gehört auch eine Managerhaftung. Wenn ein Manager geht, dann muss er die Schulden übernehmen bzw. dafür grad stehen.
Das ist aber generell ein Problem der gesamten PRivatwirtschaft. Gewinne werden unter die Aktionäre verteilt, Schulden werden solidarisiert (durch Rettungsschirm auf Kosten des Steuerzahlers gerettet).
Es muss auf jeden Fall ein Umdenken stattfinden, leider sind es noch viel zu wenige die danach schreien!
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